Hintergrund
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    Es begann mit den Wahlen zum 18. März 1990 am Bahnhof Grünau. Der Ortsverband Bohnsdorf hatte als betreuenden Ortsverband Neukölln-Gropiusstadt zugeordnet bekommen. Die ersten Freunde kamen schon im November 1989 kurz nach dem Mauerfall zu uns. Der Vorsitzende war Dietrich Walther. Wir lernten, wie man „Canvassing“ macht: Also raus auf die Bürgersteige und Plätze.

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Presse
25.10.2019
Bebauung vom Gelände des ehemaligen Betonwerks in der Grünauer Straße – Mischnutzung oder reines Gewerbegebiet?
PM-VIII-83
 Wie aus der Beantwortung der Schriftlichen Anfrage vom Treptow-Köpenicker Abgeordneten Maik Penn (CDU) durch den Senat hervorgeht, wird der Vorschlag des Eigentümers, auf dem 300.000 Quadratmeter großen Gelände des ehemaligen Betonwerkes in der Grünauer Straße auch Wohneinheiten einschließlich dringend benötigter Sozialwohnungen zu errichten, vom Senat und Bezirksamt komplett abgelehnt. Stattdessen wollen der Senat und das Bezirksamt das Gelände ausschließlich für Gewerbe nutzen. Den Kompromiss einer Mischnutzung von Wohn- und Gewerbe lehnt er ebenfalls ab.
Hierzu kritisiert der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung von Treptow-Köpenick, Wolfgang Knack:

„Eine Ablehnung für ein gemischtes Wohn- und Gewerbegebiet geht komplett an den Bedürfnissen für unseren Bezirk vorbei. Mit dem Gelände des ehemaligen Betonwerks in der Grünauer Straße haben wir eine seltene Chance, auf 300.000 Quadratmetern zugleich neuen Wohnraum UND Jobperspektiven zu schaffen. Wohnortnahes Arbeiten könnte hier umgesetzt werden.

In Abwägung der Interessen von Anwohnern und Investoren, zu denen auch die potentiellen Arbeitgeber zählen, schlagen wir als Fraktion deshalb vor:

1) Urbanes Wohnen mit Wohnungen entlang der Grünauer Straße und Gewerbeansiedlung im hinteren Bereich am Bahndamm. Der Wasserzugang als Transportweg wird für Gewerbe freigehalten und die Wegestruktur angepasst. Vorgaben zur Mischbebauung wird anteilig festgelegt: z.B. 1/3 Wohnen, ca. 2/3 Gewerbe, zwischen Wohn- und Gewerbefläche bilden Büro- und Verwaltungsgebäude einen Puffer.

2) Die Baugenehmigung sollte nicht gleich für das ganze Gelände erteilt werden, damit bis zur Feststellung des B-Plans noch verschiedene Varianten geprüft werden können.

3) Es sollte überwiegend mittelständisches Gewerbe (Handwerksbetriebe, Büroräume) angesiedelt werden, da diese eher weniger bzw. seltener LKW´s einsetzen müssen als Großbetriebe.“

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